Stützpunkt II, Mellunmäki - Länsimäki

Weglänge:        ca 2,5 - 3 km
Gelände:           leicht begehbar
Anfahrt:             Metro vom Zentrum bis Mellunmäki etwa 20 min.
Telefonbuchkarte 33 (81-61) und 34 (81-62)

Der Spaziergang beginnt auf dem Vorplatz der Metrostation am nördlichen Ausgang. Die empfohlene Route ist durch rote Pfeile  gekennzeichnet.

1. Verteidigungsstellung  II:9

Am Hang gelegen, etwas unvollendet geblieben. Gefechtsgräben aus Beton, zwei Maschinengewehrstellungen sowohl eine kleine Spähstellung, zwei Schutzräume.
2. Verteidigungsstellung II:8
Gut erhaltene Gefechtsgräben aus Beton. Drei MG-stellungen und drei Spähstellungen, 11 Schutzräume, von denen einer der Betondecken ganz geblieben ist, obwohl die Stahlstreben abgesprengt wurden.
3. Verteidigungsstellung II:7
Viele guterhaltene betonierte Verbindungs- und Gefechtsgräben. Am eestlichen Ende des Objekts sind die Stellungen teilweise unvollendet geblieben. Fünf MG- und vier Spähstellungen, die auch als Infanteriestellungen gedient hätten können. 15 Schutzräume. Im Westteil ist eine Seltenheit: ein doppelstöckiger Schutzraum, der unversehrt erhalten ist mit  Stahlstreben und dicker Betondecke.
4. Stacheldrahtsperren
Stellenweise sind die in Ost-Westrichtung verlaufenden Wälle der Drahtverhaue im Fichtendickicht versteckt. Die Höhe der Wälle ist auf der Rückseite 1 - 1,5 m und laufen in der Verteidigungsrichtung allmählich tiefer. Die eigentlichen Drahtverhaue sind im Lauf der Zeit verschwunden. Sie befanden sich in dem etwa 6 m breiten Graben hinter dem Wall.

Der auf der Karte verzeichnete in OON-Richtung verlaufende Wall ist kaum zu sehen, falls er je existiert hat. Dagegen sieht man im Sumpfgebiet die Reste der Holzstützen der Stacheldrahtsperren. Ihre etwa 50 m lange Reihe sieht aus wie die Stümpfe kleiner Bäume.

5. Myllykallio (Mühlenfels)
Am Westrand von Myllykallio ist das unvollendete Objekt II:5. Tiefe Felsgräben und die Löcher für die Stellungen und Schutzräume sind vorbereitet, doch die Betonarbeiten unterblieben teiweise. Am Nordrand des Felsens ist Objekt II:3, ebenfalls unvollendet geblieben.

Auf dem Mühlfels stand die Mühle des Guts Westerkulla (finnisch Länsimäki = Westhügel). Erhalten davon ist nurmehr der Mühlenstein.

6. Verbindungsstraße
Die im Gelände angelegten Rundsteingepflasterten Wege sind in gutem Zustand. Entlang der Wegkreuzung verlaufen auch die Erdwälle der Stacheldrahtsperren. An der Kreuzung können im Krieg sogen. Spanische Reiter, aus Baumstämmen und stacheldraht gezimmerte transportable Sperren gestanden haben.
7. Kaivo (Brunnen)
Dicht am Weg ist der Festungsbrunnen, eine viereckige, 2 x 2 m große Vertiefung, deren Seiten mit Baumstämmen verstärkt waren.
8. Unterkünfte
Gegenüber des Brunnens etwa 10 m vom Weg waren während der Bauarbeiten die Quartiere für die Arbeiter stationiert. In der Vertiefung sind noch etwa halbmetertiefe rechteckige Gruben auszumachen, in denen die Baracken und Wirtschaftsgebäude gestanden hatten.
9. Höhle
Im Hintergrund des Stützpunktes eine in den Fels gesprengte Vorratshöhle II:10. An ihrer Stelle ist heute ein neuer Zugang zu einem Katastrophenschutzraum und die andere Höhlenöffnung ist verdeckt, sodass die alten Bauten kaum aufzufinden sind.

Unser Ausflug endet hier. Entlang des Korvatunturinpolku kommen Sie zurück zur Metrostation. Gute Heimreise!

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